Allgemeine Geschäftsbedingungen

§ 1 Geltungsbereich

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB“) gelten für alle Verträge, die über den Online-Shop hotkleidung.com (nachfolgend „Anbieter“) zwischen dem Anbieter und den Kunden (nachfolgend „Kunde“ oder „Käufer“) abgeschlossen werden. Maßgeblich ist jeweils die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gültige Fassung der AGB.

(2) Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich zu.

(3) Diese AGB gelten ausschließlich für Verbraucher im Sinne des § 13 BGB sowie für Unternehmer im Sinne des § 14 BGB.

§ 2 Vertragsgegenstand und Angebot

(1) Der Anbieter betreibt unter der Domain hotkleidung.com einen Online-Shop für modische Bekleidung und Accessoires. Das Sortiment umfasst ausgewählte Produkte eines renommierten Londoner Modenhauses.

(2) Die Präsentation der Waren im Online-Shop stellt kein rechtlich bindendes Angebot dar, sondern eine unverbindliche Aufforderung an den Kunden, Waren zu bestellen.

(3) Durch das Absenden einer Bestellung über das Bestellformular des Online-Shops gibt der Kunde ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Kaufvertrages ab. Der Anbieter bestätigt den Eingang der Bestellung unverzüglich per automatischer E-Mail. Diese Eingangsbestätigung stellt noch keine Annahme des Vertragsangebots dar.

(4) Der Kaufvertrag kommt erst durch die ausdrückliche Annahmeerklärung des Anbieters oder durch die Versendung der bestellten Ware zustande.

§ 3 Preise und Zahlungsbedingungen

(1) Alle im Online-Shot angegebenen Preise verstehen sich einschließlich der gesetzlichen Umsatzsteuer.

(2) Dem Kunden stehen die im Bestellprozess angegebenen Zahlungsmethoden zur Verfügung.

(3) Der Kaufpreis wird mit Abschluss des Vertrages fällig. Bei Zahlung per Lastschrift oder Kreditkarte erfolgt die Belastung des Kundenkontos mit Versand der Ware.

§ 4 Lieferung und Versand

(1) Die Lieferung der bestellten Ware erfolgt an die vom Kunden angegebene Lieferadresse.

(2) Der Anbieter ist zur Teillieferung berechtigt, soweit dies für den Kunden zumutbar ist.

(3) Sollte die bestellte Ware nicht verfügbar sein, behält sich der Anbieter vor, vom Vertrag zurückzutreten. In diesem Fall wird der Kunde unverzüglich informiert und bereits geleistete Zahlungen werden erstattet.

(4) Der Versand erfolgt auf Gefahr des Kunden, sofern es sich um einen Verbraucher handelt. Bei Unternehmern geht die Gefahr des zufälligen Untergangs und der zufälligen Verschlechterung der Ware mit der Übergabe an den Spediteur, Frachtführer oder der sonst zur Ausführung der Versendung bestimmten Person auf den Kunden über.

§ 5 Eigentumsvorbehalt

(1) Die gelieferte Ware bleibt bis zur vollständigen Begleichung aller Forderungen aus dem jeweiligen Kaufvertrag Eigentum des Anbieters.

(2) Bei Unternehmern im Sinne des § 14 BGB behält sich der Anbieter das Eigentum an der Ware bis zur vollständigen Bezahlung aller offenen Forderungen aus der Geschäftsbeziehung vor.

§ 6 Widerrufsrecht

(1) Verbrauchern steht ein gesetzliches Widerrufsrecht zu. Die Einzelheiten des Widerrufsrechts sowie die Rechtsfolgen des Widerrufs werden dem Kunden in einer gesonderten Widerrufsbelehrung mitgeteilt.

(2) Zur Ausübung des Widerrufsrechts ist der Kunde berechtigt, innerhalb der gesetzlichen Frist den Vertrag ohne Angabe von Gründen zu widerrufen.

(3) Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag, an dem der Kunde oder ein von ihm benannter Dritter, der nicht der Beförderer ist, die Ware in Besitz genommen hat.

(4) Bei einem wirksamen Widerruf sind die bereits empfangenen Leistungen zurückzugewähren und gegebenenfalls gezogene Nutzungen herauszugeben.

§ 7 Mängelhaftung und Gewährleistung

(1) Für Mängel der gelieferten Ware gelten die gesetzlichen Gewährleistungsvorschriften.

(2) Bei Verbrauchern beträgt die Verjährungsfrist für Mängelansprüche bei neu hergestellten Sachen zwei Jahre ab Ablieferung der Ware. Bei gebrauchten Sachen kann die Verjährungsfrist abweichend geregelt sein.

(3) Bei Unternehmern beträgt die Verjährungsfrist für Mängelansprüche ein Jahr ab Ablieferung der Ware, soweit gesetzlich nichts anderes zwingend vorgeschrieben ist.

(4) Der Kunde ist verpflichtet, die Ware unverzüglich nach Erhalt auf Mängel zu prüfen und offensichtliche Mängel dem Anbieter anzuzeigen.

§ 8 Haftungsbeschränkung

(1) Der Anbieter haftet für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie für Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung beruhen, nach den gesetzlichen Bestimmungen.

(2) Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur für die Verletzung solcher Vertragspflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf (Kardinalpflichten). In diesem Fall ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.

(3) Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt unberührt.

§ 9 Datenschutz

(1) Der Anbieter erhebt, verarbeitet und nutzt personenbezogene Daten des Kunden nur im Rahmen der gesetzlichen Datenschutzbestimmungen, insbesondere der Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) und des Bundesdatenschutzgesetzes.

(2) Die Erhebung und Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt zum Zwecke der Vertragsabwicklung, der Zahlungsabwicklung sowie der Kundenbetreuung. Eine darüber hinausgehende Nutzung der Daten zu Werbezwecken erfolgt nur mit ausdrücklicher Einwilligung des Kunden.

(3) Der Kunde hat jederzeit das Recht, Auskunft über die zu seiner Person gespeicherten Daten zu verlangen sowie die Berichtigung, Löschung oder Einschränkung der Verarbeitung dieser Daten zu veranlassen.

(4) Nähere Informationen zum Umgang mit personenbezogenen Daten sind der gesonderten Datenschutzerklärung des Anbieters zu entnehmen.

§ 10 Schlussbestimmungen

(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Bei Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur insoweit, als nicht der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt in einem anderen Mitgliedstaat der Europäischen Union hat und dort zwingende verbraucherschutzrechtliche Bestimmungen anzuwenden sind, die vom deutschen Recht abweichen.

(2) Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein oder werden, so wird dadurch die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmung tritt diejenige gesetzlich zulässige Regelung, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.

(3) Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertragsverhältnis ist der Sitz des Anbieters, sofern der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist. Im Übrigen gilt der gesetzliche Gerichtsstand.

(4) Der Anbieter bietet keine Dienstleistungen in physischen Geschäftsräumen an. Der gesamte Vertrieb und die gesamte Kundenabwicklung erfolgen ausschließlich über den Online-Shop hotkleidung.com.